NCC-Artikel-06-Teaser-1161x490px Seine Kraft strömt in deiner Schwachheit

Dies sind die Notizen zur Predigt Seine Kraft strömt in deiner Schwachheit, gehalten von Joseph Prince am Sonntag, den 23. Januar 2022, im „The Star Performing Arts Centre“ in Singapur. Wir hoffen, dass dich diese Predigtnotizen ermutigen!


Übersicht

  1. Einführung: Verlass dich auf Gottes Kraft anstatt auf deine eigene
  2. Jedes Mal, wenn du zu Gott kommst, empfängst du sein Leben und seine Wiederherstellung in Bereichen der Niederlage
  3. Freu dich über deine Schwächen, denn dort kann Gottes Kraft wirken
  4. Sei nicht unabhängig, sondern abhängig von Gott
  5. Folge Gottes Führung und erlebe unaussprechliche Freude und Frieden
  6. Gott baut die Bereiche deines Lebens wieder auf, in denen deine Kraft versagt hat
  7. Stelle Jesus in den Mittelpunkt deiner Karriere, deiner Ehe, deiner Kindererziehung und deines Dienstes in der Gemeinde und er wird alles zusammenhalten
  8. Schlussgebet
  9. Übergabegebet
  10. NIMM DAS WORT IN BESITZ (praktische Anwendung für das Leben)

Einführung: Verlass dich auf Gottes Kraft anstatt auf deine eigene

Joseph Prince eröffnet den Gottesdienst damit, dass er uns dazu ermutigt, stets eifrig darum bemüht zu sein, in unserer Erkenntnis von Jesus zu wachsen. Wenn Jesus wiederkommt, wird er im Mittelpunkt dieser Erde stehen und über sie herrschen.

Doch davor leben wir immer noch im Zeitalter der Gnade – der Zeit, in der die unverdiente Gunst Gottes im Überfluss vorhanden ist.

Dies ist auch die Zeit, in der die Prophezeiung von Amos 9,11-12 erfüllt wird: Gott stellt die Hütte Davids wieder her (ein Bild für die Gemeinde unter dem neuen Bund der Gnade). Die wichtigste Eigenschaft der Hütte Davids ist, dass die Bundeslade (ein Bild für Jesus Christus) an vorderster Front steht.

„An jenem Tag will ich die zerfallene Hütte Davids wieder aufrichten und ihre Risse vermauern und ihre Trümmer wiederherstellen und sie wieder bauen wie in den Tagen der Vorzeit, sodass sie den Überrest Edoms in Besitz nehmen werden und alle Heidenvölker, über die mein Name ausgerufen worden ist, spricht der HERR, der dies tut.“
– Amos 9,11-12

der Überrest Edoms“ – Diese Erwähnung von „Edom“ erinnert an Obed-Edom. Obed-Edom spielte eine wichtige Rolle in dem Bericht davon, wie David die Bundeslade zur Hütte Davids in Jerusalem bringen wollte. Unterwegs wurde die Bundeslade im Haus von Obed-Edom abgestellt. Daraufhin segnete der Herr ihn und sein ganzes Haus reichlich. Diese Erwähnung von „Edom“ weist also darauf hin, dass wir den Segen von Obed-Edom erleben werden – also den Segen für die Familie – wenn Gott die Hütte Davids wiederherstellt.

Bevor die Bundeslade auf dem Weg nach Jerusalem im Haus von Obed-Edom abgestellt wurde, geschah das Ereignis von Perez-Ussa (2. Sam. 6,8). Anstatt die Bundeslade von Priestern auf den Schultern tragen zu lassen, wie Gott es angeordnet hatte, ließ David die Bundeslade auf einem Ochsenkarren transportieren. Daraufhin stolperten die Ochsen und einer von Davids Männern namens Ussa (dessen Name „Kraft“ bedeutet) streckte die Hand nach der Bundeslade aus und starb. David nannte den Ort dann „Perez-Ussa“, was „Brechen der Kraft“ bedeutet.

Auf dieser Reise der Wiederherstellung der Hütte Davids sehen wir das Brechen der menschlichen Kraft (des menschlichen Stolzes). Erst wenn der Mensch erkennt, dass er ohne den Herrn nichts tun kann, kann er der Kraft des Herrn vertrauen statt auf seine eigene und sich auf sie verlassen.

Ohne Jesus können wir nichts tun (Johannes 15,5). Manchmal denken wir, dass wir Gott für die großen Dinge im Leben brauchen, aber mit den kleinen Dingen selbst zurechtkommen. Doch die Bibel sagt uns, dass wir ohne Jesus nichts tun können. Wir brauchen ihn bei allem, was wir tun.

Wenn wir unser Vertrauen auf unsere eigene Kraft setzen, öffnen wir dem Versagen die Tür.

Das geschah auch bei den Israeliten in der Wüste. Noch bevor Gott ihnen die Zehn Gebote überhaupt gegeben hatte, vertrauten sie auf ihre eigene Kraft und sagten: „Wir können diese Gebote halten.“ Gleich darauf brachen sie das erste Gebot, indem sie ein goldenes Kalb anfertigten, um es anzubeten.

„Denn Christus ist, als wir noch kraftlos waren, zur bestimmten Zeit für Gottlose gestorben.“
– Römer 5,6

Christus ist für uns gestorben, als wir noch kraftlos waren. Wir haben keine Kraft und können uns nicht selbst retten. Wir brauchen Jesus.

Wenn du auf deine eigene Kraft vertraust, um das Gesetz zu halten, wirst du sündigen. Das Gesetz soll dem Menschen als Spiegel dienen, damit er erkennt, dass er ein Sünder ist, der nicht anders kann als zu sündigen. Die Kraft der Sünde ist das Gesetz (1. Kor. 15,56).

Gott sei Dank sind wir heute durch den Glauben an Jesus und alles, was er am Kreuz getan hat, unter dem neuen Bund der Gnade und nicht mehr unter dem Gesetz. Wenn du unter der Gnade bist, wird die Sünde nicht über dich herrschen (Röm. 6,14).

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Jedes Mal, wenn du zu Gott kommst, empfängst du sein Leben und seine Wiederherstellung in Bereichen der Niederlage

Als David die Bundeslade zur Hütte Davids auf dem Berg Zion brachte, beteten die Leute Gott immer noch in der Stiftshütte von Mose auf dem Berg Gibeon an.

In der Stiftshütte waren alle Einrichtungsgegenstände vorhanden – bis auf den wichtigsten, die Bundeslade.

Es gibt wichtige Unterschiede zwischen der Stiftshütte von Mose und der Hütte Davids. In der Stiftshütte von Mose fürchteten sich die Israeliten davor, Gott nahezukommen, weil die Menschen anhand ihres Verhaltens und ihrer Leistung beurteilt wurden und daher immer die Möglichkeit bestand, tot umzufallen. Doch in der Hütte Davids konnten sie kühn vor die Bundeslade treten, um Gott anzubeten. Das wichtigste Merkmal der Hütte Davids sind Lob und Anbetung vor der unverhüllten Bundeslade.

Als Jesus in seinen letzten Augenblicken am Kreuz seinen Geist aufgab, zerriss Gott den Vorhang im Tempel von oben bis nach unten. Er beseitigte die Trennung zwischen sich und den Menschen.

Durch das vollendete Werk von Jesus haben wir einen „neuen und lebendigen Weg“, durch den wir zu Gott kommen können (Hebr. 10,19-20). Je mehr du zu Gott kommst, desto mehr wirst du leben! Je mehr du zu Gott kommst, desto mehr wird sein Leben in jeden Bereich hineinströmen, in dem du Niederlage und Tod erlitten hast.

Jesus ist gekommen, um uns sowohl von der Sünde als auch vom Tod zu retten (der Konsequenz der Sünde). Der körperliche Tod ist der letzte Feind. Aber bereits davor können wir den Tod in verschiedenen anderen Formen in unserem Leben erkennen. Depressionen sind eine Form des Todes. Zerbrochene Ehen sind eine Form des Todes. Jede Zerstörung, die du in deinem Leben beobachtest, ist eine Form des Todes. Je mehr du zu Gott kommst, desto mehr wirst du erleben, dass sein Leben den Tod verschlingt!

Doch wenn wir unsere eigene Kraft in den Vordergrund stellen, statt auf seine Kraft zu vertrauen, führt das zum Tod (wie es bei Perez-Ussa geschah).

Es gibt ein besonderes Gesetz, das nur in 4. Mose beschrieben wird. Es galt während der Zeit, als die Kinder Israels in der Wüste unterwegs waren und manchmal unreine Dinge berührten.

„Dies ist eine Gesetzesbestimmung, die der HERR geboten hat, indem er sprach: Sage den Kindern Israels, dass sie zu dir eine rote junge Kuh bringen, die makellos ist und kein Gebrechen an sich hat, und auf die noch kein Joch gekommen ist … Wer einen Toten anrührt, irgendeinen Leichnam eines Menschen, der bleibt sieben Tage lang unrein.“
– 4. Mose 19,2+11

Wer einen Toten anrührt, der bleibt sieben Tage lang unrein“ – Es gibt auch heute noch Dinge in der Welt, die uns den Tod bringen, wenn wir uns ihnen aussetzen.

eine rote junge Kuh bringen, die makellos ist“ – Dies ist ein Bild für das Opfer von Jesus Christus. Es ist die Lösung, wie wir den „Tod“ aus einer Situation entfernen.

Joseph Prince erzählt davon, dass er einmal in einem okkulten Buch gelesen hat und davon Kopfschmerzen bekam. Er nahm das reinigende Blut von Jesus (die rote Kuh) in Anspruch und die Kopfschmerzen verschwanden. Das ist ein Beispiel dafür, wie wir zu Gott zurückkommen und den neuen und lebendigen Weg erleben können.

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Freu dich über deine Schwächen, denn dort kann Gottes Kraft wirken

„Und als sie zur Tenne Nachons kamen, griff Ussa nach der Lade Gottes und hielt sie fest; denn die Rinder waren ausgeglitten. Da entbrannte der Zorn des HERRN gegen Ussa; und Gott schlug ihn dort wegen des Vergehens; so starb er dort bei der Lade Gottes. Aber David entbrannte darüber, dass der HERR mit Ussa einen solchen Riss gemacht hatte; darum nennt man diesen Ort Perez-Ussa bis zu diesem Tag.“
– 2. Samuel 6,6-8

Perez Ussa“ – Dieser Name bedeutet „das Brechen der Kraft“. In den vergangenen zwei Jahren hat die Covid-19-Pandemie die Grenzen und die Schwachheit des Menschen deutlich gemacht. Der Mensch hat erlebt, wie seine Kraft gebrochen wurde und auch, wie sehr er Gottes Kraft in seinem Leben nötig hat.

Es ist nicht unbedingt etwas Schlechtes, wenn deine Kraft gebrochen wird, denn erst wenn deine Kraft in einem Bereich bricht, wirst du erleben, wie Gottes Kraft aktiv wird.

Der Apostel Paulus spricht von einem „Dorn im Fleisch“ und erzählt, dass er Gott darum gebeten hat, ihn wegzunehmen. Doch Gott sagte zu ihm:

„Und er hat zu mir gesagt: ‚Lass dir an meiner Gnade genügen, denn meine Kraft wird in der Schwachheit vollkommen!‘ Darum will ich mich am liebsten vielmehr meiner Schwachheiten rühmen, damit die Kraft des Christus bei mir wohne.“
– 2. Korinther 12,9

meine Kraft wird in der Schwachheit vollkommen“ – Das griechische Wort für Kraft ist „dynamis“ und bezieht sich auf Gottes Kraft. Weil Gottes Kraft in den Bereichen wirksam wird, in denen wir schwach sind, sollten wir uns über unsere Schwächen freuen. 

Wo deine Schwächen sind, dort ist auch Gottes Kraft.

Wir sind Menschen, die daran gewöhnt sind, ihre Stärken zu präsentieren (z.B. in den sozialen Medien). Aber als Söhne und Töchter Gottes wollen wir nicht vergessen, dass wir nicht so denken und funktionieren wie die Welt. Wir können uns über unsere Schwächen freuen, weil Gottes Kraft dort wirken kann.

„Darum habe ich Wohlgefallen an Schwachheiten, an Misshandlungen, an Nöten, an Verfolgungen, an Ängsten um des Christus willen; denn wenn ich schwach bin, dann bin ich stark.“
– 2. Korinther 12,10

Joseph Prince berichtet in einem persönlichen Zeugnis, dass er als junger Mensch gestottert hat, aber Gott genau diesen Bereich, in dem er so schwach war, gebraucht hat, um heute das Evangelium zu verkünden und viele Menschen zu retten. Je mehr er früher versuchte, sein Problem zu lösen, desto schlimmer wurde es. Doch als Gott ihn aufforderte, ihm diese Schwäche zu geben und er dies tat, fand eine Veränderung statt.

Wenn Gott seine Kraft in den Bereichen deiner Schwachheit freisetzt, wirst du es vielleicht nicht immer sofort oder spürbar sehen oder fühlen. Manchmal weißt du vielleicht nicht einmal, dass der Herr an dir arbeitet. Aber du wirst die Ergebnisse irgendwann bemerken oder andere werden zu dir kommen und dir sagen, dass sich etwas verändert hat. Und dann wirst du wissen, dass die Kraft Gottes freigesetzt wurde.

Freue dich über die Bereiche, in denen du schwach bist und in denen deine Kraft gebrochen wurde. Gott baut diese Bereiche wieder auf.

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Sei nicht unabhängig, sondern abhängig von Gott

Gottes Wunsch ist es immer, dich zu segnen. Aber er möchte es auf seine Art tun. Wenn Gott zulässt, dass du aus eigener Kraft siegst, bekommst du die Ehre. Wenn Gott die ganze Ehre haben möchte, soll er auch die ganze Arbeit machen – in dir, durch dich und für dich.

Das bedeutet jedoch nicht, dass du passiv oder träge werden sollst. Schau dir Jesus an: Innerhalb von dreieinhalb Jahren erledigte er alle Aufgaben, die der Vater ihm aufgetragen hatte. Niemand war produktiver und ruhte gleichzeitig mehr als Jesus.

Wir können ruhen und trotzdem Beschleunigung erleben.

Wir sollen von unserer menschlichen Kraft ausruhen und anfangen, dem Herrn zu vertrauen.

Ruhe heißt nicht, nicht aktiv zu sein, sondern seine Aktivität vom Geist leiten zu lassen.

Wenn du dich vom Herrn führen lässt, verlässt du dich auf seine Kraft. Und wenn du seiner Führung folgst, wird seine Kraft dich weiterhin auf dem Weg unterstützen.

Aber wenn du deinem eigenen Urteil folgst, musst du dich auf deine eigene Kraft, deine eigene Klugheit und deine eigenen Fähigkeiten verlassen. Das Ergebnis davon ist der Tod (wie bei dem, was bei Perez-Ussa geschah).

Als die Kinder Israels durch die Wüste wanderten, transportierten sie die Bundeslade auf den Schultern der Leviten (der Priester), wie Gott es angeordnet hatte. Als die Leviten die Bundeslade trugen (ein Bild dafür, dass wir den Namen von Jesus tragen und ihm nachfolgen), half Gott ihnen (1. Chron. 15,26). Es schien, als würde Gott die Priester hochheben, sobald die Bundeslade ihre Schultern berührte. Sie fühlten sich leicht und unbeschwert.

Genauso werden auch wir ausgerüstet und gestärkt, wenn wir die Dinge auf Gottes Weise machen, indem wir seiner Führung vertrauen und glauben, dass seine Kraft uns unterstützen wird. Dann werden wir Leben und nicht Tod erfahren!

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Folge Gottes Führung und erlebe unaussprechliche Freude und Frieden

„Nehmt auf euch mein Joch und lernt von mir, denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen! Denn mein Joch ist sanft und meine Last ist leicht.“
– Matthäus 11,29-30

mein Joch ist sanft und meine Last ist leicht“ – Der Herr sagt, dass das so ist, wenn man ihm nachfolgt. Der Teufel will, dass du glaubst, es sei schwer, dem Herrn zu dienen und leicht, den Wegen der Welt zu folgen. Aber das ist eine Lüge. In Wahrheit ist „der Weg der Treulosen hart“ (Spr. 13,15b). Sünde macht das Leben schwer. Ja, es gibt einen Genuss der Sünde, aber er ist vergänglich (Hebr. 11,25). Jesus nachzufolgen dagegen schenkt dir unaussprechliche Freude (1. Petr. 1,8) und Schalom-Frieden.

„Als nun dem König David berichtet wurde: ‚Der HERR hat das Haus Obed-Edoms und alles, was er hatte, gesegnet um der Lade Gottes willen!‘, da ging David hin und holte die Lade Gottes mit Freuden aus dem Haus Obed-Edoms herauf in die Stadt Davids.“
– 2. Samuel 6,12

da ging David hin und holte die Lade Gottes mit Freuden“ – Als David zum ersten Mal versuchte, die Bundeslade zu transportieren und dabei aus menschlicher Kraft heraus handelte (weil er es nicht auf die von Gott bestimmte Art tat), waren Tod und Angst die Folge. Doch als er es auf Gottes Art machte, erlebte er Freude.

Wenn du dich vom Herrn führen lässt, wirst du Freude erleben. Keine Milliarden der Welt können dir das erkaufen.

Lass dir nicht vom Teufel einreden, dass das Leben als Christ schwer sei, während das Leben des Sünders angenehm sei.

Das Leben eines Christen ist voll unaussprechlicher Freude. Es ist leicht und unbeschwert. Ja, wir haben Verantwortung und Aufgaben, die wir erfüllen sollen, aber wenn wir uns vom Herrn führen lassen, werden sie leicht und einfach sein.

Sobald du in die Richtung gehst, in die dich der Heilige Geist führen will, wird seine Kraft strömen und dich tragen.

Wichtig ist, dass du deine Augen auf Jesus gerichtet hältst. Wenn du dir seiner Liebe zu dir bewusst bist, wirst du andere lieben. In 2. Korinther 5,14 lesen wir, dass „die Liebe Christi uns drängt“. In diesem „Drängen“ steckt der Gedanke, dass wir von einer Strömung fortgetragen werden. Die Liebe Christi ist die treibende Kraft hinter allem, was wir tun. Wenn wir seine Liebe kennen, handeln wir anderen gegenüber nach dieser Liebe. Wir lieben, weil er uns zuerst geliebt hat (1. Johannes 4,19). Deswegen versucht der Teufel immer, unser Bewusstsein für die Liebe Gottes zu ersticken.

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Gott baut die Bereiche deines Lebens wieder auf, in denen deine Kraft versagt hat

Wenn Gott in diesem Jahr die Gemeinde aufbaut, wird er auch die zerbrochenen Bereiche deines Lebens aufbauen.

Wenn Gott etwas wiederherstellt, ist es stets qualitativ und quantitativ mehr als das, was du vorher hattest.

Wenn du etwas verloren hast oder dir etwas geraubt wurde, das dir lieb war, dann denk daran, dass es nicht der Herr war, der es dir genommen hat (Ps. 69,4).

Der Teufel ist derjenige, der raubt, tötet und zerstört, während Jesus kommt, damit du Leben hast (Johannes 10,10).

„So wollen wir denn eifrig bestrebt sein, in jene Ruhe einzugehen …“
– Hebräer 4,11

Wir wollen in diesem Jahr bestrebt sein, in seine Ruhe einzugehen. Wir sollen uns darum bemühen, zu ruhen. Wir bemühen uns darum, nicht auf alles, was geschieht, aus eigener Kraft heraus zu reagieren.

Wie tun wir das?

Eine praktische Möglichkeit ist, dass wir versuchen, nicht auf alles zu reagieren, das geschieht. Oft reagieren wir auf der Grundlage unserer Gefühle oder unseres Intellekts auf eine Situation.

Wenn du weißt, dass du jemand bist, der aus dem Fleisch heraus reagiert, dann denke daran, dass der Herr nicht möchte, dass du dich schnell von deinen Gefühlen kontrollieren oder manipulieren lässt. Lass dich also vom Herrn führen und leiten, statt zu reagieren. Wenn du spürst, dass du eigentlich reagieren würdest, nimm dir die Zeit, um innezuhalten und zum Herrn zu sagen: „Herr, du hast die Situation im Griff. Ich vertraue dir. Ich ruhe in dir.“

Wenn du ein Problem mit einem Arbeitskollegen hast, versuche dich nicht dazu zu zwingen, diese Person zu lieben. Sag einfach: „Danke, Herr. Ich vertraue dir in dieser Situation/mit dieser Person. Ich werde ruhen.“

Deine Bereiche der Schwäche sind die Bereiche, in denen Gottes Kraft strömt. Versuche also nicht, stark zu sein. Ein Ertrinkender kann erst gerettet werden, wenn er selbst keine Kraft mehr hat. Also lass dich vom Herrn retten.

Das bedeutet nicht, dass du ein Leben in Trägheit oder Passivität führen sollst. Wenn du dem Herrn vertraust, wirst du sehr aktiv sein, ohne zu ermüden, weil die Kraft, die dich antreibt, nicht deine eigene ist. Du wirst wie der brennende Dornbusch sein – du wirst brennen, aber nicht verbrennen.

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Stelle Jesus in den Mittelpunkt deiner Karriere, deiner Ehe, deiner Kindererziehung und deines Dienstes in der Gemeinde und er wird alles zusammenhalten

Als David die Bundeslade aus Obed-Edoms Haus holte, nachdem er sie vorübergehend dort untergebracht hatte, transportierte er sie auf eine andere Weise nach Jerusalem. Statt sie auf einen Ochsenkarren zu stellen, ließ er sie von den Priestern auf den Schultern tragen und opferte alle sechs Schritte Opferstiere und gemästete Schafe (2. Sam. 6,13). Dies ist das erste Mal, dass David beim Transport der Bundeslade nach Jerusalem Blutopfer brachte. Wahrscheinlich hatte er dies von Obed-Edom gelernt, dessen Name „Diener des Blutes“ bedeutet. Obed-Edom hatte die Bundeslade drei Monate in seinem Haus gehabt und erlebt, dass großer Segen über sein ganzes Haus gekommen war.

Wenn Gott die Hütte Davids wiederherstellt, wird er auch deine Familie wiederherstellen.

Die zerbrochenen Bereiche deines Lebens laden Gott zur Reparatur ein.

„Und die Lade des HERRN verblieb drei Monate lang im Haus Obed-Edoms, des Gatiters, und der HERR segnete Obed-Edom und sein ganzes Haus.“
– 2. Samuel 6,11

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Die hebräischen Buchstaben Aleph א und Taw ת bleiben in diesem Vers unübersetzt (im Hebräischen liest man von rechts nach links).

Aleph und Taw sind der erste und der letzte Buchstabe des hebräischen Alphabets.

Ich bin das Alpha und das Omega, der Erste und der Letzte, der Anfang und das Ende.“
– Offenbarung 22,13 ELB

Ich bin das Alpha und das Omega“ – Alpha und Omega sind der erste und der letzte Buchstabe des griechischen Alphabets. Doch als Jesus dies sagte, sprach er nicht Griechisch, sondern Hebräisch. Mit anderen Worten: Er sagte hier: „Ich bin das Aleph und das Taw.“ Das את  (Aleph Taw) ist die Signatur von Jesus. Wenn seine Signatur in Bibelversen versteckt ist und nicht übersetzt wird, hat dies eine Bedeutung.

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Wir finden seine Signatur auch mitten in 1. Mose 1,1. Es gibt 7 hebräische Wörter in diesem Vers und das Wort in der Mitte ist את (Aleph Taw). Es gibt 28 hebräische Buchstaben in diesem Vers und die Buchstaben את (Aleph Taw) stehen in der Mitte.

Wenn Jesus der Alpha und der Omega ist und der Aleph und der Taw, dann hat kein anderes Wort, das von den Buchstaben dazwischen gebildet wird (wie „COVID“ oder „DELTA“ oder „OMIKRON“) das letzte Wort. Nur Jesus, der Erste und der Letzte, hat das letzte Wort.

1. Mose 1,1, der Vers über die Schöpfung, zeigt uns, dass Gott möchte, dass Jesus Christus im Mittelpunkt unseres Lebens steht. Alles ist durch ihn geschaffen.

„Alles ist durch dasselbe entstanden; und ohne dasselbe ist auch nicht eines entstanden, was entstanden ist.“
– Johannes 1,3

„und er ist vor allem, und alles hat seinen Bestand in ihm.“
– Kolosser 1,17

In Jesus wird alles zusammengehalten.

Atome werden durch eine Kraft zusammengehalten, die der Mensch noch nicht versteht. Was ist das für eine Kraft, die sie zusammenhält? Die Bibel sagt uns, dass in Christus alles zusammengehalten wird.

„Denn in ihm ist alles erschaffen worden, was im Himmel und was auf Erden ist, das Sichtbare und das Unsichtbare, seien es Throne oder Herrschaften oder Fürstentümer oder Gewalten: Alles ist durch ihn und für ihn geschaffen.“
– Kolosser 1,16

Alles ist durch ihn und für ihn geschaffen“ – Wenn du für Jesus lebst, hält er alles in deinem Leben zusammen. Wenn du ihm deine Karriere, deine Ehe, deine Kindererziehung und deinen Dienst in der Gemeinde gibst, erlaubst du ihm, überall im Zentrum zu stehen und es zusammenzuhalten. Die Dinge fallen auseinander, wenn Jesus nicht im Mittelpunkt steht.

Stell Jesus ins Zentrum von allem, was du dir für deine Zukunft wünschst. Achte darauf, dass du den Herrn in deiner Zukunft mit einplanst.

Der Herr möchte, dass wir uns bewusst sind, dass alles durch ihn und für ihn geschaffen ist (Kol. 1,16). Wenn du dich von seinem Vorbild führen lässt, wird alles in deinem Leben für dich und nicht gegen dich arbeiten. Du wirst ausgerüstet, gesalbt und beschenkt. Alles, was du tust, wird zu seiner Ehre aufleuchten.

Weisheit für Eltern:

„Und ihr sollt diese meine Worte auf euer Herz und auf eure Seele legen und sie als Zeichen auf eure Hand binden, und sie sollen als Merkzeichen zwischen euren Augen sein. Und ihr sollt sie eure Kinder lehren, indem ihr davon redet, wenn du in deinem Haus sitzt und wenn du auf dem Weg gehst, wenn du dich niederlegst und wenn du aufstehst. Und du sollst sie auf die Pfosten deines Hauses und an deine Tore schreiben, damit eure Tage und die Tage eurer Kinder zahlreich werden in dem Land, von dem der HERR euren Vätern geschworen hat, es ihnen zu geben, wie die Tage des Himmels über der Erde.“
– 5. Mose 11,18-21

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ihr sollt sie (את) eure Kinder lehrendamit eure Tage und die Tage eurer Kinder zahlreich werden in dem Land“ – Im ursprünglichen Zusammenhang dieses Verses werden Eltern dazu ermutigt, ihre Kinder das Gesetz zu lehren. Doch unter dem neuen Bund fordert Gott uns dazu auf, über Christus zu sprechen. Wir können heute den Vers folgendermaßen lesen: „Ihr sollt eure Kinder Jesus Christus lehren, indem ihr von ihm redet, wenn ihr in eurem Haus sitzt und wenn ihr auf dem Weg geht, wenn ihr euch niederlegt und wenn ihr aufsteht.“

Lass dich in deinem Alltag vom Heiligen Geist führen, wann und wie du mit deinen Kindern über Jesus sprichst. Rede nicht nur während der dazu bestimmten Andachtszeiten über ihn, sondern während des ganzen Tages. Lerne, ganz ungezwungen mit deinen Kindern über den Herrn zu sprechen. Erzähle ihnen, was du im Gottesdienst oder in deiner persönlichen Bibellese über ihn gelernt hast. Lass sie an dem teilhaben, was Gott dir über Jesus zeigt. Der Heilige Geist wird deinen Worten Gewicht schenken. Du wirst staunen, wie oft sie dir zuhören, selbst wenn es nicht den Anschein hat.

Wenn du mit deinen Kindern mehr über Jesus sprichst, werden deine Tage sein wie der Himmel auf Erden.

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Es war der Herr את (Aleph Taw), der Obed-Edom segnete. David erfuhr von dem Segen, der über Obed-Edoms Haus gekommen war und beschloss, die Bundeslade zum Berg Zion zu holen – in den Mittelpunkt von Gottes Volk, wo Gottes Segen jeden erreichen konnte.

„Als nun dem König David berichtet wurde: ‚Der HERR hat das Haus Obed-Edoms und alles, was er hatte, gesegnet um der Lade Gottes willen!‘, da ging David hin und holte die Lade Gottes mit Freuden aus dem Haus Obed-Edoms herauf in die Stadt Davids.“
– 2. Samuel 6,12

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Auch in diesem Vers steht das את (Aleph Taw). David sehnte sich danach, den Herrn Jesus in den Mittelpunkt von allem zu stellen. Wenn Jesus im Mittelpunkt steht, wird Freude herrschen. Und alle Ressourcen des Himmels werden zu dir kommen.

Bitte den Herrn für einen Bereich in der Gemeinde, in dem du seinem Sohn dienen kannst. Wer dem Herrn dient, den wird Gott ehren. Wenn du dienst, achte darauf, dass du Jesus dienst und nicht die Anerkennung der Menschen suchst. Es kommt nicht darauf an, ob die Menschen deinen Dienst anerkennen oder nicht, denn du wirst deinen Lohn und dein Erbe von Jesus erhalten.

Als Potiphar Joseph (ein Bild für Jesus) in den Mittelpunkt stellte, geschah etwas mit seinem Haus:

„Und von der Zeit an, da er ihn über sein Haus und über alle seine Güter gesetzt hatte, segnete der HERR das Haus des Ägypters um Josephs willen, und der Segen des HERRN war auf allem, was er hatte, im Haus und auf dem Feld.“
– 1. Mose 39,5

Joseph ist ein Bild für Jesus. Wenn du Jesus in den Mittelpunkt deines Lebens stellst, werden wie bei Joseph der ganze Himmel und die ganze Macht Gottes anfangen, dir beizustehen. Du wirst die Hilfe Gottes in jedem Bereich deines Lebens beobachten können.

Joseph Prince betet für Menschen mit diesen Problemen:

  • Leberkrebs
  • eingeschränkte Bewegungsfähigkeit des Armes
  • Herzerkrankungen
  • Trübungen im Auge
  • Migräne
  • Depression / seelische Bedrängnis

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Übergabegebet

„Herr Jesus, ich danke dir, dass du am Kreuz für meine Sünden gestorben bist. Du bist von den Toten auferstanden und hast den Tod für mich besiegt. Ich erkläre Jesus Christus zu meinem Herrn und Retter. Gott, du bist nun mein Vater. Ich bin dein Kind. Und ich bin reich gesegnet, sehr begünstigt und so sehr von dir geliebt. Danke, Vater. Im Namen von Jesus. Amen!“


Schlussgebet

„Vater, ich danke dir für jeden, der dies gerade hört. Und ich bitte im Namen des Herrn Jesus für die kommende Woche, Herr. Ich bitte, dass sie erkennen, Herr, wie der Segen, mit dem du Obed-Edom gesegnet hast, auch auf ihnen ruht. Auf allem, was sie haben und auf ihrem ganzen Haus ruhe er in dieser Woche. Im Namen des Herrn Jesus Christus. Man soll über sie sagen, dass sie durch Jesus Christus so gesegnet sind. Lass es für viele aus nah und fern ein Zeugnis sein. Im Namen von Jesus. Amen.“


NIMM DAS WORT IN BESITZ (praktische Anwendung für das Leben)

„Und er hat zu mir gesagt: Lass dir an meiner Gnade genügen, denn meine Kraft wird in der Schwachheit vollkommen! Darum will ich mich am liebsten vielmehr meiner Schwachheiten rühmen, damit die Kraft des Christus bei mir wohne.“
– 2. Korinther 12,9

Lass dir in dieser Woche in deinen Bereichen der Schwachheit vom Herrn helfen. Ob es deine Arbeit, eine Beziehung, in der du Schwierigkeiten erlebst oder irgendein anderer Aspekt deines Lebens ist, in dem du das Gefühl hast, zu versagen – der Herr möchte, dass du ihn in diesen Bereich hineinlässt.

Nimm dir einen Moment Zeit – am besten sofort – um zu beten und Gott in diesen Bereich der Schwachheit einzuladen. Lass dich von dem Wissen ermutigen, dass die dynamis, die Kraft des Herrn, welche viel mehr für dich erreichen kann, als du dir vorstellen kannst, in dir, durch dich und für dich wirkt, wenn du dich auf ihn verlässt.

Wenn du in dieser Woche Schwierigkeiten im Bereich der Schwachheit erlebst, die dir bekannt vorkommen, nimm dir Zeit, um innezuhalten und daran zu denken, dass der Herr bei dir ist. Du hast ihm diese Situation gegeben. Du kannst leise beten: „Herr, du hast es im Griff. Ich ruhe in dir und weiß, dass du mir helfen wirst. Jetzt gerade wird deine Kraft in meiner Schwachheit vollkommen.“

Wir hoffen, dass diese Predigtnotizen ein Segen für dich sind! 


Copyright © 2022 Joseph Prince. Alle Rechte vorbehalten. Diese Predigtnotizen wurden während des Gottesdienstes von Freiwilligen angefertigt. Sie sind keine wortgetreue Transkription der Predigt. Alle schriftlichen Bibelzitate sind, sofern nicht anders angegeben, aus der Schlachter Bibel entnommen. Bibeltexte der Schlachter, Copyright © 2000 Genfer Bibelgesellschaft. Wiedergegeben mit freundlicher Genehmigung. Alle Rechte vorbehalten. Alle Rechte nach internationalem Urheberrecht vorbehalten. Inhalte dürfen ohne ausdrückliche schriftliche Zustimmung des Autors weder ganz noch teilweise in irgendeiner Form reproduziert werden.